Intentionen

Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen unsere Aktivitäten zur Qualitätssicherung und Verbesserung darstellen. Hierzu gehört nicht nur die Beherrschung der nötigen alten und neuen Techniken, wie etwa die der Feuervergoldung, sondern auch die Überprüfung auf Effektivität und Effizienz. Dies gilt für die Anfertigung und Umarbeitung von Goldschmiedearbeiten, insbesondere aber für die Restaurierung alter und auch historischer Arbeiten.

Das Beherrschen der alten Techniken ist für uns Restauratoren im Handwerk eine Voraussetzung, die historischen Arbeiten zu bewerten, und Grundlage für eine Entscheidung, welcher Weg bei der Restaurierung eingeschlagen werden soll oder muss. Dieses Wissen immer wieder zu erneuern und die Erfahrung zu erweitern, gehört zu unserer Arbeit, um so unsere Ergebnisse stetig zu verbessern.

Der Beruf des Gold- und Silberschmieds in seinem ursprünglichen Sinne stirbt nach und nach aus – und damit auch das Wissen um das alte Handwerk, seine Technik und Gestaltungsmöglichkeiten. Deshalb wird es in Zukunft immer wichtiger, durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Konservatoren, Technikern, Chemikern, Lehrern und Kunsthistorikern unseren Beruf und die Kulturgüter, die er hervorgebracht hat, weiter am Leben zu erhalten. Aus diesem Grund haben wir mit der Handwerkskammer Koblenz (dem Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege in Herrstein) ein Projekt initiiert, das im Rahmen des „Leonardo da Vinci“-Programms gefördert wird und in dem drei weitere Partner mitwirken. Das Projekt heißt „Development of international training contents for gold forging handicraft in the field of restoration“ (Entwicklung von Ausbildungsinhalten für das Gold- und Silberschmiedehandwerk im Bereich der Restaurierung auf internationaler Ebene) und wird von der Handwerkskammer koordiniert und geleitet. Innerhalb dieses Projektes gibt es zwei Schwerpunkte: Das vorhandene Wissen didaktisch so aufarbeiten, dass den unterschiedlichen Ausbildungsformen gesichertes Arbeitsmaterial zu Verfügung steht und weiterführende Informationsquellen an die Hand gegeben werden.
Außerdem gehört es zu den Projektzielen, die vorhandenen und alten handwerklichen Techniken im Gold- und Silberschmiedebereich zu beschreiben, zu überprüfen und so aufzuarbeiten, dass sowohl Handwerksbetriebe als auch Schulen das Material in die jeweilige Ausbildungsform einbauen können.

Auf den weiteren Seiten und Links lernen Sie die bisherigen Ergebnisse des Leonardoprojekts kennen und auch einzelne Techniken, die wir anwenden, bis hin zu Dokumentationen, die eine komplette Restaurierung darstellen.